Arbeitsschutz in der Hobby-Werkstatt

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Wie man als Handwerker sicher arbeitet

In Unternehmen, Handwerksbetrieben und Produktionshallen wird der Arbeitsschutz und die Betriebssicherheit groß geschrieben. Neben dem Gesetzgeber fordern dies auch die Unfallversicherungsträger. Im Hobbykeller dagegen ist der Arbeitsschutz mitnichten angekommen oder gar eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist der Aufwand, den der Hobby-Handwerker aufbringen muss, um ein Mindestmaß an Sicherheit und Schutz beim Handwerken zu erreichen, in der Regel nicht sehr groß. Es beginnt bereits bei der Ausstattung der Werkstatt als Grundlage für ein erfolgreiches und damit auch sicheres Arbeiten. Häufig unterschätzt werden in diesem Zusammenhang die richtige Kleidung und die persönliche Schutzausrüstung. Umfragen haben ergeben, dass gerade einmal einer von zehn Hobby-Handwerkern stets eine Schutzbrille und Handschuhe trägt. Schwerwiegender noch, jeder vierte von zehn Freizeitwerklern ignoriert den Arbeitsschutz gar vollständig, wenn es um solche Arbeiten wie Schleifen, Sägen und Bohren geht. Völlig außer Acht bleibt dabei, dass im privaten Umfeld sich die meisten Unfälle ereignen. Statistiken der Bundeszentrale für Arbeitsschutz gehen von knapp drei Millionen Unfällen mit Verletzungen aus. Dies sind in etwa die zweifache Anzahl im Vergleich zu Unfällen in hauptberuflich genutzten Werkstätten.

Die persönliche Schutzausrüstung am Werkstattplatz

Insgesamt ist das Bewusstsein um die Sicherheit in der Werkstatt sehr gering. Dabei ragen sowohl die älteren Personen als auch interessanterweise Frauen besonders negativ heraus. Überraschend auch, weil sich ein sicheres Verhalten und eine vollständige Schutzausrüstung auch wirtschaftlich rentabel ist. Man sagt zum Beispiel, dass Unternehmen für jeden in Arbeitsschutz investierten Euro das Doppelte als Ertrag zurück erhalten. Warum soll diese Zahl nicht auch im Privaten gelten? Arbeitsschutz führt zu einem deutlichen Rückgang der Zahl von Arbeitsunfällen und von Berufskrankheiten. Unfälle und Krankheiten sind jedoch nicht auf den Profibereich beschränkt, sondern können auch in der Hobby-Werkstatt – wie bereits ausgeführt – geschehen und ausgelöst werden. Kein Wunder also, dass professionelle Handwerksbetriebe im Bereich der Sicherheitsausstattung besonders gut ausgerüstet sind. Sieht man sich die Produktkataloge renommierter Werkstatt- und Werkzeugausrüster wie Fronttool an, sieht man auch dort den enormen Stellenwert, den Produkte des Arbeitsschutzes dort einnehmen.

Schutzzubehör immer stärker im Fokus

Produkte im Arbeitsschutz unterliegen den gleichen Anforderungen wie sie auch für andere Bestandteile der Werkstatt gelten. Neben der Qualität müssen sie insbesondere über ein gutes Preis- und Leistungsverhältnis verfügen. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang eine sehr gute Produktberatung und erläuternde Informationen. Neben der persönlichen Schutzausrüstung ist eine ausreichende Beleuchtung wichtig. Häufig reicht dazu das Tageslicht nicht aus, obgleich es wegen des positiven Einflusses auf die Gesundheit stets zu bevorzugen ist. Alternativ muss eine gute Ausleuchtung der Werkstatt mit ausreichender Beleuchtungsstärke gesorgt werden. Zentraler Punkt einer Werkstatt ist dabei die Werkbank. Hier sollte sowohl stehendes als auch sitzendes Arbeiten möglich sein. Die Werkbank muss ebenfalls gut ausgeleuchtet sein; die Beleuchtung muss zudem blendfrei erfolgen. Zu vermeiden sind Zwangshaltungen bei der Tätigkeit, einseitige Bewegungsabläufe, Lärm, das Handwerken mit stark verschmutzen Teilen, die Reduzierung von Abgasen, Gerüchen von Klebern, Lacken usw. und auch Situationen mit Zeitnot und Druck. Gut ausgestattet gelingt nicht nur das Ergebnis beim Basteln besser, der Hobby-Handwerker arbeitet auch deutlich sicherer.


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